In Jois, am nordöstlichen Ende (oder Anfang) des Leithagebirges befinden sich in Seenähe, losgelöst vom übrigen Gebirge, zwei Hügel. Der Tannenberg, wie die Joiser ihn nennen und der Hackelsberg. Die Südseite des Tannenbergs, die Jungenberg genannt wird, blickt in Richtung Neusiedler See und gehört zu den wärmsten Lagen des gesamten Burgenlandes.

Der Boden dort besteht hauptsächlich aus Schiefergestein, das von Muschelkalk durchzogen ist. Der Nordhang heißt Buschenberg und ist dagegen windiger und kühler. Unsere Philosophie ist es, den Körperreichtum des Südhanges mit der Finesse und Eleganz des Nordhanges zu vereinen. Wir haben zwar einige Hektar am Tannenberg, aber nur wenig davon ist mit alten Reben bepflanzt, die diese besondere Charakteristik hervorbringen, die wir in unserem Premiumwein anstreben.

Der Tannenberg 2007 ist der erste Jahrgang dieses besonderen Blaufränkisch und stammt aus einem sehr feinen Jahr mit heißem Juli und ausgeglichenem Herbst. Derzeit ist er noch nervig, vibrierend und verschlossen wie ein 3-jähriger Grand-Cru aus dem Burgund, dabei dicht und lang mit 13,0 % Vol. Alk., 6,8 g/l Säure und 1,3 g/l Restzucker. Er braucht noch ein wenig Geduld, bis er sich in wahrscheinlich 3 Jahren öffnen und dann (bei optimaler Lagerung) durchaus bis zu 20 Jahre lang Freude bereiten wird.

Er wurde 18 Monate im 500 Liter Holzfass ausgebaut, am 10. August 2009 abgefüllt und 16 Monate auf der Flasche gelagert. Er präsentiert sich in brillantem Dunkelruben, zeigt tiefe komplexe Frucht von Kirschen, Beeren mit Gewürz- und Kräuternoten, dabei ist er sehr mineralisch und auch am Gaumen dicht mit einem großen Spannungsbogen. Sein Abgang ist sehr lang nachhaltig. Am besten harmoniert er  bei 18 °C Trinktemperatur mit Rind, Wild und dunklem Fleisch. Ist aber auch ein ganz wunderbarer Solist.

Der Tannenberg 2008 ist ein Erlebnis, das man sich am schönsten solo oder nur in allerbester Gesellschaft gönnt. Ein Part der handverlesenen Trauben für diesen Wein von alten Reben wuchs an der schiefrig-kalkigen, heißen Südseite des Tannenbergs. Ein anderer an dessen kühleren schiefrig-quarzigen Nordseite, womit er die ganze Bandbreite dieses außergewöhnlichen Berges am Leithagebirge in sich vereint. Sprich: Voller Körper und reiche Finesse in perfekter Harmonie. Rar ist er zudem. Denn nur ganz wenige unserer Rebstöcke besitzen das Alter und die Reife die es braucht, Traubenmaterial von dieser Qualität hervorzubringen.

Mitte Oktober 2008 von Hand geerntet und selektiert, Spontanvergärung, 20 Monate Reife in 500 l Holzfässern, 1 Jahr Flaschenreife, abgefüllt am 4. August 2010.

Sehr feine, komplexe Frucht, am Gaumen lebhaftes Säurespiel, mineralisch, voller Körper mit langem Abgang, gute Spannung. Lagerpotential für noch mindestens 10 bis 15 Jahre. 13,5 % vol., 5,8 g/l, 1,5 g/l

Der Tannenberg stammt aus einem der besten Weinjahre des Jahrzehnts. Die Trauben erlangten eine extrem gute physiologische Ausreifung, die sich im wunderschönen Herbst bis zur Perfektion steigerte und sind dementsprechend dunkel und stoffig
mit viel Frucht und Eleganz. Ein Part der handverlesenen Trauben für
diesen Wein von alten Reben wuchs an der schiefrig-kalkigen, heißen Südseite des Tannenbergs. Ein anderer an dessen kühleren schiefrig-quarzigen Nordseite, womit er die ganze Bandbreite dieses außergewöhnlichen Berges am Leithagebirge in sich vereint. Sprich: Voller Körper und reiche Finesse in perfekter Harmonie. Rar ist er zudem. Denn nur ganz wenige unserer Rebstöcke besitzen das Alter und die Reife die es braucht, Traubenmaterial von dieser Qualität hervorzubringen.

Anfang Oktober 2009 von Hand geerntet und selektiert, Spontanvergärung, 20 Monate Reife in 500 l Holzfässern, 1 Jahr Flaschenreife, abgefüllt am 25. August 2011.

Sehr feine, komplexe Frucht, am Gaumen lebhaftes Säurespiel, mineralisch, voller Körper mit langem Abgang, gute Spannung. 13,6 % vol., 5,8 g/l, 1,3 g/l

Ein Part der handverlesenen Biotrauben für diesen Wein von alten Reben wuchs an der schiefrig-kalkigen, heißen Südseite des Tannenbergs. Ein anderer an dessen kühleren schiefrig-quarzigen Nordseite, womit er die ganze Bandbreite dieses außergewöhnlichen Berges am Leithagebirge in sich vereint. Sprich: Voller Körper und reiche Finesse in perfekter Harmonie. Rar ist er zudem. Denn nur ganz wenige unserer Rebstöcke besitzen das Alter und die Reife die es braucht, Traubenmaterial von dieser Qualität hervorzubringen.

Handlese und manuelle Selektion Anfang Oktober 2011, spontan vergoren, 20 Monate Reifung in Holzfässern, 1 Jahr Flaschenreife, abgefüllt am 24. Juni 2012.

Sehr feine, komplexe Frucht, am Gaumen lebhaftes Säurespiel, mineralisch, voller Körper mit langem Abgang, gute Spannung. 13,8 % vol., 6,1 g/l, 1,4 g/l