Je älter ich werde desto mehr glaube ich, dass vieles glückliche Fügung ist. Wie 1999 als ich erstmals Zweigelt-Trauben vom Leithagebirge zukaufte, weil wir in Gols zuwenig hatten. Die kamen aus Jois von der Lage Greiner und ergaben einen sehr mineralischen, rassigen und spannenden Wein. Das begann in mir zu ticken und so sah ich mir das Leithagebirge genauer an und entdeckte die unglaubliche, im wahrsten Sinn des Wortes im Boden schlummernde Qualität der Gegend. Einerseits Muschelkalk wie imn der Burgund, der Champagne oder dem rechten Bordeaux-Ufer; außerdem Glimmerschiefer und Quarzit wie im Rheingau, an der Mosel, im Priorato. Mit einer Südostexposition und noch einem riesigen Plus: dem See. Mit seiner riesigen Wasseroberfläche und dem breiten Schilfgürtel wirkt er klimaregulierend und beeinflußt Reife und Aroma auf entscheidende Weise. Die ganze Bodenvielfalt liegt hier dicht an dicht, nebeneinander, ineinander. Teilweise in ein und demselben Weingarten.

Damit war klar, hier sind bemerkenswerte Weine möglich. Mit perfekter physiologischer Ausreifung, Finesse und Mineralität, die ihresgleichen sucht. Vor allem mit dem Blaufränkisch, dessen Trauben (weil spätreifend) lange am Stock bleiben und deshalb den Terroir-Charakter voll entwickeln können. Aber auch beim Weißwein ist dies erkennbar, hier mit Chardonnay (Kalk), Pinot Blanc (Kalk, Schiefer) und Grünem Veltliner (Schiefer). Weil dies aber eine andere Welt ist, als der Golser Stil, behandeln wir die beiden Sphären getrennt voneinander.

Der Leithaberg DAC 2008 Alte Reben, ein reinsortiger Blaufränkisch, stammt wie sein Name sagt von alten Weinstöcken an den Kalk- und Schieferhängen des Leithagebirges. Vornehmlich in Jois. Er entspringt einem spannenden Jahr das kühl-feucht begann, aber Dank einer Hitzeperiode Ende August bis Anfang September wendete sich alles zum Besten und die Trauben konnten herrlich ausreifen. Er ist von eleganter Farbe, feiner Frucht und Mineralität bei 12,9 % Vol. Alk., 5,4 g/l Säure und 1,4 g/l Restzucker.

Er wurde 15 Monate im 500 Liter Holzfass (kein neues Holz) ausgebaut, im Jänner 2010 abgefüllt und ein Jahr auf der Flasche gelagert. Er präsentiert sich in klarem Rubinrot, ist von feiner Frucht, zart würzig und mineralisch, am Gaumen vollmundig dabei lebhaft und spannend, lang mit schönen Fruchtausklang. Nicht Wucht und Opulenz, sondern Mineralität und Finesse sind es, die ihn auszeichnen und ihn, am besten bei 17 °C Trinktemperatur, zu einem herausragenden Begleiter von mit Rind, Wild oder Lamm machen. Gleichzeitig ist er auch ein herrlicher Solist und das noch mindestens die nächsten 10 Jahre.

Die handverlesenen Trauben für diesen Blaufränkisch reiften in älteren Rebanlagen (ø 30 Jahre) auf den einzigartigen Kalk und Schieferböden an den Hängen des Leithagebirges. Das gibt diesem Wein seine besondere Eleganz, Finesse und Mineralität.

Die Trauben wurden Mitte Oktober 2009 von Hand geerntet und selektiert, Spontanvergärung im Holz, 18 Monate Reife in 500 l Holzfässern, abgefüllt am 22. August 2011.

Dunkles, brillantes Rubinrot, feine Frucht, Kirsch, Beeren, würzige, kühle, mineralische Aromatik; am Gaumen dicht, rassig, engmaschig, sehr lang und komplex ausklingend. Lagerpotential für 10 bis 15 Jahre. 13,5 % vol., 5,9 g/l, 1,6 g/l

Die handverlesenen Trauben für diesen Blaufränkisch reiften in älteren Rebanlagen (ø 30 Jahre) auf den einzigartigen Kalk- und chieferböden an den Hängen des Leithagebirges. Das verleiht diesem Wein seine besondere Eleganz, Finesse und Mineralität. Er wurde Mitte Oktober 2010 von Hand geerntet und selektiert, im Holz spontan vergoren, 18 Monate Reife in 500 l Holzfässern, 1 Jahr Flaschenreife, abgefüllt am 2. August 2012.

Er wurde Mitte Oktober 2010 von Hand geerntet und selektiert, im Holz spontan vergoren, 18 Monate Reife in 500 l Holzfässern, 1 Jahr Flaschenreife, abgefüllt am 2. August 2012.

Dunkles, brillantes Rubinrot, feine Frucht, Kirsch, Beeren, würzige, kühle, mineralische Aromatik; am Gaumen dicht, rassig, engmaschig, sehr lang und komplex ausklingend. Lagerpotential für noch mindestens 10 bis 15 Jahre. 12,5 % vol., 6,1 g/l, 1,1 g/l

Die handverlesenen Trauben für diesen biodynamischen Blaufränkisch reiften an rund 30 Jahre alten Rebstöcken auf den einzigartigen Kalk- und Schieferböden an den Hängen des Leithagebirges. Das verleiht diesem Wein seine besondere Eleganz, Finesse und Mineralität.

Die nach den biodynamischen Respekt Richtlinien erzeugten Trauben wurden Ende September 2011 von Hand gelesen und selektiert, im Holz spontan vergoren, 18 Monate Reife in 500 l Holzfässern, 1 Jahr Flaschenreife, abgefüllt am 26. Juni 2013.

Er wurde Mitte Oktober 2010 von Hand geerntet und selektiert, im Holz spontan vergoren, 18 Monate Reife in 500 l Holzfässern, 1 Jahr Flaschenreife, abgefüllt am 2. August 2012.

Dunkles, brillantes Rubinrot, feine Frucht, Kirsch, Beeren, würzige, kühle, mineralische Aromatik; am Gaumen dicht, rassig, engmaschig, sehr lang und komplex ausklingend. Lagerpotential für noch mindestens 10 bis 15 Jahre. 13,7 % vol., 5,8 g/l, 1,0 g/l

Der Leithaberg Weiss DAC 2009 entspricht dem bisherigen Leithaberg Chardonnay und ist unser erster DAC Weißwein vom Leithagebirge. Er stammt aus der Joiser Lage Freudshofer, einem leicht geneigten Südosthang mit lehmigem Muschelkalkboden und ist typisch für das Anfangs kühl-feuchte, dann hitzige Jahr 2009. Er zeigt einen vollen Körper, fruchtige Eleganz und lebhafte Säure bei 13,0 % Vol. Alk., 1,9 g/l Säure und 6,2 g/l Restzucker.

Er wurde 10 Monate im 800 Liter Holzfass auf der Florhefe ausgebaut und im August 2010 abgefüllt. Jetzt präsentiert er sich mit feiner komplexer Frucht, voll am Gaumen, geradlinig und mineralisch mit einem markanten Abgang. Noch ist er ein wenig jung, verrät aber bei 9 bis 11 °C Trinktemperatur schon Ausdauer und Lagerpotential für bis zu 15 Jahre. Ein sehr schöner Begleiter von Fisch, Geflügel und hellem Fleisch.

Der Leithaberg 2010 ist im Unterschied zu früheren Jahrgängen eine 60/40 Cuvée aus Chardonnay und Weißburgunder aus herausragenden Weingärten am Leithagebirge. Der Chardonnay wuchs am Freudshofer in Jois. Einem leicht geneigten Südosthang mit lehmigem Muschelkalkboden. Der Weißburgunder stammt aus der von Schiefer charakterisierten Lage Eisner in Purbach.

Die Trauben wurden Mitte bis Ende September 2010 von Hand geerntet und selektiert, Spontanvergärung in temperaturgesteuerten Stahltanks, 14 Monate Reife in 500 l Holzfässern, abgefüllt am 12. Juni 2011.

Sehr feine, komplexe Frucht, am Gaumen lebhaftes Säurespiel, mineralisch, voller Körper mit langem Abgang, gute Spannung. Lagerpotential für 10 bis 15 Jahre. 13,0 % vol., 7,0 g/l, 2,3 g/l

Die handverlesenen, biodynamischen Trauben von Chardonnay und Weißburgunder für diese besondere Cuvée reiften in der Lage Freudshofer in Jois. Einem leicht geneigten Südosthang mit lehmigem Muschelkalkboden.

Die Trauben wurden Anfang September 2012 von Hand geerntet und selektiert, Spontanvergärung in temperaturgesteuerten Stahltanks, 12 Monate Reife in 800 l Holzfässern, abgefüllt am 24. Juni 2013.

Sehr feine, komplexe Frucht, am Gaumen lebhaftes Säurespiel, mineralisch, voller Körper mit langem Abgang, gute Spannung. Lagerpotential für 10 bis 15 Jahre. 13,8 % vol., 6,2g/l, 1,0 g/l

Die handgelesenen Biotrauben für diesen Weissburgunder reiften an von Hand bearbeiteten Rebstöcken, die auf den Kalkböden des Leithagebirges stehen. Das verleiht den Weinen ihre typische Mineralik.

Handlese Mitte Oktober 2013, spontan vergoren, 12 Monate gereift in 800 Liter Holzfässern, abgefüllt am 3 Juli 2014.

Sehr feine, komplexe Frucht, am Gaumen lebhaftes Säurespiel, mineralisch, voller Körper mit langem Abgang, gute Spannung. 13,8 % vol., 6,3 g/l, 1,4 g/l

Der Blaufränkisch Kalk und Schiefer 2008 hat seinen Namen von den durch Kalk und Schiefer geprägten Hängen des Leithagebirges, an denen er in einem Jahr wuchs, das kühl und feucht begann. Im späten August und September wendete sich aber alles zum Besten und eine perfekte Traubenausreife erfolgte. Er ist daher schön Rubinrot mit feiner Frucht und Würze bei 12,5 % Vol. Alk., 5,5 g/l Säure und 1,5 g/l Restzucker.

Er wurde 20 Monate im 500 Liter Holzfass (kein neues Holz) ausgebaut, im November 2010 abgefüllt und ein Jahr auf der Flasche gelagert. Heute zeigt er ein elegantes Rubinrot, ist von feiner Frucht, zart würzig und mineralisch, am Gaumen vollmundig dabei lebhaft und spannend, lang mit schönen Fruchtausklang. Nicht Wucht und Opulenz, sondern Mineralität und Finesse sind es, die ihn auszeichnen und bei ca. 17 °C Trinktemperatur zu einem herausragenden Begleiter von Rind, Wild oder Lamm machen. Gleichzeitig ist er auch ein herrlicher Solist und sollte das noch mindestens 10 Jahre bleiben.

Der Blaufränkisch Kalk und Schiefer 2009 von den Hängen des Leithagebirges entspringt einem der besten Weinjahre des Jahrzehnts. Ein früher Austrieb gepaart mit feuchtwarmem Wetter erlaubte den Trauben eine extrem gute physiologische Ausreifung, die sich im wunderschönen Herbst bis zur Perfektion steigerte.

Er ist daher dunkel und stoffig mit viel Frucht und Eleganz bei 13,1 % Vol. Alk., 5,7 g/l Säure und 1,0 g/l Restzucker. Er wurde 20 Monate im 500 Liter Holzfass (kein neues Holz) ausgebaut und am 21. Juni 2001 abgefüllt. Seine Farbe ist intensives rubinrot, am Gaumen ist er würzig, mineralisch und vollmundig, dabei lebhaft und spannend mit langem Fruchtausklang.  Bei rund 17 °C Trinktemperatur ist er ein kongenialer Begleiter für Rind- und Wild- und Lammgerichte. Gleichzeitig ein sehr schöner solistischer Sortenvertreter. Bei entsprechender Lagerung mindestens noch 10 Jahre.

Dieser reinsortige Blaufränkisch stammt, wie schon sein Name sagt, zum größten Teil aus von Kalk und Schiefer geprägten Weingärten, in und bei Jois an den Hängen des Leithagebirges.

Die Trauben wurden Oktober 2010 von Hand geerntet und selektiert, Spontanvergärung, 15 Monate Reife in gebrauchten 500 l Holzfässern, abgefüllt am 10. Februar 2012.

Intensives rubinrot; feine Frucht, zart würzig und mineralisch; am Gaumen lebhaft und spannend, lang, mit schönem Fruchtausklang. Lagerpotential für bis zu 10 Jahre. 12,5 % vol., 5,8 g/l, 1,3 g/l

Die Trauben für diesen reinsortigen Blaufränkisch stammen aus biodynamisch bewirtschafteten, von Kalk und Schiefer geprägten Weingärten in und bei Jois an den Hängen des Leithagebirge

Die Trauben wurden Ende September 2011 von Hand geerntet und selektiert, Spontanvergärung, 15 Monate Reife in gebrauchten 500 l Holzfässern, abgefüllt am 24 Juni 2013.

Intensives rubinrot; feine Frucht, zart würzig und mineralisch; am Gaumen lebhaft und spannend, lang, mit schönem Fruchtausklang. Lagerpotential für bis zu 10 Jahre. 13,0 % vol., 5,7 g/l, 1,2 g/l

Die Trauben für diesen reinsortigen Blaufränkisch stammen aus biodynamisch bewirtschafteten, von Kalk und Schiefer geprägten Weingärten in und bei Jois an den Hängen des Leithagebirges. 

Handlese Mitte Oktober 2013, spontan vergoren, 15 Monate gereift im großen Holzfass, abgefüllt am 17. November 2014.

Intensives Rubinrot, feine Frucht, zart würzig und mineralisch; am Gaumen lebhaft und spannend, lang, mit schönem Fruchtausklang. 12,5 % vol., 5,4 g/l, 1,0 g/l

Der Grüne Veltliner 2008 kommt von bis zu 20-jährigen Rebstöcken aus der Lage Satzn am Leithagebirge, wo er auf sandigem Lehm mit Glimmerschiefer gedieh. Er ist von abwechslungsreichen  Wetterverlauf seines Ursprungsjahres geprägt, dabei fruchtig, lebhaft und von einer frischen, nervigen Säure bei 11,5 % Vol. Alk., 6,3 g/l Säure und 4,5 g/l Restzucker.

Er wurde spontan vergoren, im Edelstahltank ausgebaut und im April 2009 abgefüllt. Jetzt präsentiert er sich mit feiner, charaktervoller Veltlinerfrucht, ist am Gaumen lebendig und nervig, hat genügend Stoff und einen fruchtigen Abgang. Somit ist er bei bei 8 bis 10 °C ein frischer Begleiter zu Fisch vom See, Geflügel und hellem Fleisch.

Der Pinot Blanc Kalk & Schiefer 2009 stammt teils aus der von kalkgeprägten Lage Freudshofer in Jois, woher auch unser erster DAC Chardonnay herkommt. Zum anderen aus der Lage Eisner in Purbach, wo er auf Schiefer wuchs. Er verbindet daher zwei Seiten in sich und ist darüber hinaus typisch für das Anfangs kühl-feuchte, dann hitzige Jahr bei 13,0 % Vol. Alk., 6,3 g/l Säure und 1,4 g/l Restzucker.

Er wurde von Hand gelesen, spontan vergoren, 10 Monate im Holzfass ausgebaut und im August 2010 abgefüllt. Jetzt präsentiert er sich mit feiner komplexer Frucht, ist am Gaumen dicht und nervig mit mineralischem Abgang. Noch ist er ein wenig jung, verrät aber bei 9 bis 11 °C Trinktemperatur schon Ausdauer und Lagerpotential für bis zu 10 Jahre. Ein sehr schöner Begleiter von Fisch, Geflügel und hellem Fleisch.